Friedenslicht aus Betlehem

Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.
Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Betlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer sicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder ausgesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent. Am 24. Dezember können sich die Menschen in Österreich dieses Weihnachtssymbol in allen ORF-Landesstudios, an Bahnhöfen, Rotkreuzdienststellen, in den meisten Kirchen, bei Organisationen und Vereinen abholen.
Ähnlich wird das Friedenslicht auch in anderen Ländern verteilt. In Deutschland, Tschechien, Italien und der Schweiz haben sich dafür besonders engagierte Partner gefunden. Insbesondere die Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird und sogar seinen Weg in die USA gefunden hat.
Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, dass den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen.
Bereits seit 1999 wird das Licht von einem Friedenslichtträger bzw. von einer Friedenslichtträgerin aus unserem Bistum aus Wien nach Fulda geholt. Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen verteilen im Anschluss an die Aussendungsfeier das Licht in das gesamte Bistum. An Weihnachten wird das Licht in vielen Häusern und Kirchen brennen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es in die Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen und zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und am Rande stehen.
In den letzten Jahren ist es für uns zunehmend wichtig geworden, mit der Verteilung des Friedenslichtes auch ein Zeichen über Konfessions- und Religionsgrenzen hinweg zu setzen. So werden mittlerweile regelmäßig Moscheen und Synagogen besucht, um das Friedenslicht auch dort zu teilen. Diese Besuche ermöglichen tiefe Begegnungen, die Frieden schaffen können.
Friedenslicht-Aktion 2025
Rückblick

Friedenslicht aus Betlehem im Fuldaer Dom ausgesandt
Am 3. Advent wurde das Friedenslicht aus Betlehem in einer ökumenischen Feier im Fuldaer Dom ausgesandt. Unter dem Motto „Ein Funke Mut!“ gestalteten die Pfadfinder:innen der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (dpsg) im Bistum Fulda und dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in der Landeskirche Kurhessen-Waldeck die diesjährige Aktion.
An der Feier nahmen zahlreiche Vertreter*innen aus Kirche, Caritas, Diakonie, verschiedenen Konfessionen sowie Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld teil. Sie erhielten das Friedenslicht als Erste und gaben es anschließend an die vielen Besucher*innen im vollbesetzten Dom weiter. Zelebriert wurde die Aussendungsfeier von Diözesankurat Patrick Jestädt und Pfarrer Jörg Scheer. Für die musikalische Gestaltung sorgten Simone Möhring, Pfarrer Fabian Vogt und Bezirkskantor Tobias Wirth an der Orgel.
Friedenslicht-Träger Fabian Stork (dpsg) berichtete von der zentralen Aussendung in Linz und betonte die zentrale Botschaft: „Frieden braucht Freunde!“ In einer gemeinsamen Aktion griffen die Zelebranten das Motto „Ein Funken Mut!“ auf: Die Gottesdienstbesucher*innen legten einen Stein – Symbol für Belastendes – am Friedenslicht ab und machten so Gemeinschaft, Mut und Zuversicht erfahrbar. Aus dem Symbol der Last wurde nun ein Symbol, das Mut und Kraft gab, ein Zeichen, nicht allein zu sein, sondern in der Gemeinschaft stark zu sein. Dieses Gefühl kann der Funke sein, der uns ermutigt: Ein Funke Mut!
Nach der Feier klang der Nachmittag mit einem Abschlusskreis vor dem Dom und einem Heißgetränk im Dechaneigarten aus.
In den kommenden Tagen wird das Friedenslicht von Pfadfinder:innen und Gläubigen in Gemeinden, Einrichtungen und Orte weitergetragen, um bis Weihnachten möglichst viele Menschen zu erreichen – als Zeichen des Friedens, der Hoffnung und als Funke Mut für das Miteinander.
Bei der Aussendungsfeier waren zahlreiche Vertreter*innen der Presse anwesend. Die Berichte sind nachfolgend zu finden.
Bistum Fulda
Bistum Fulda – Friedenslicht aus Betlehem im Fuldaer Dom ausgesandt
Osthessen-News
Friedenslicht aus Bethlehem in die Domstadt gebracht – Osthessen|News
„Ein Funke Mut!“ – Friedenslicht aus Bethlehem in die Domstadt gebracht – Mediathek
FULDA: „Ein Funke Mut!“ – Friedenslicht aus Bethlehem in die Domstadt gebracht
Osthessen-Zeitung
„Ein Funke Mut!“ – Friedenslicht im Fuldaer Dom
Fuldaer Zeitung
Pfadfinder senden Friedenslicht im Fuldaer Dom aus
Rhönkanal 🙂
Malteser
Fuldainfo.de
Friedenslicht aus Betlehem im Fuldaer Dom ausgesandt – fuldainfo.de
Vorsprung Online
Vorsprung Online – Friedenslicht aus Betlehem ausgesandt: „Ein Funke Mut!“
Hit Radio FFH
„Ein Funke Mut!“ – Friedenslicht aus Bethlehem in die Domstadt gebracht
Radio hr4
Licht im Dezember – Podcast: hr4 Übrigens … | hr4.de
Ein Licht, das weitergeht – Podcast: hr4 Übrigens … | hr4.de
Organisation der Aussendung 2025
„Ein Funke Mut!“. So lautet das Motto der diesjährigen Friedenslicht-Aktion.
In einer Welt, in der Dunkelheit manchmal lauter scheint als das Licht, erinnert uns das Friedenslicht daran, dass schon ein kleiner Funke genügt, um Hoffnung zu entzünden. Es ist ein Zeichen dafür, dass Mut oft im Kleinen beginnt: In einer ausgestreckten Hand, einem freundlichen Wort, einer Entscheidung für Menschlichkeit.
Ein kleiner Funke ist ausreichend, um eine Kettereaktion auszulösen und kann so ein ganzes Feuer entzünden. Mut zeigt sich nicht nur in großen Heldentaten, sondern vor allem in alltäglicher gelebter Zivilcourage: Wenn wir für Andere einstehen. Wenn wir hinschauen, statt vorbeizugehen. Wenn wir die Stimme erheben, wo Schweigen bequem wäre. Kleine Gesten machen den Unterschied, denn sie können Herzen erreichen und Situationen verändern.
Mit der Aussendung des Friedenslichts wollen wir einen Funken Mut in die Welt hinaustragen. Gemeinsam die Flamme der Demokratie entzünden. Hoffnung entfachen, wo die Dunkelheit übermächtig scheint. Ein Versprechen für die Zukunft geben, dass wir mit kleinen Schritten, mit kleinen Gesten die Welt zu einem besseren Ort machen – wie ein Funke, der ein ganzes Feuer entfacht.
Aussendungsfeier im Fuldaer Dom
Die diesjährige Aussendungsfeier findet am 14.12.2025 im Fuldaer Dom statt. Dazu laden wir euch um 13:30 Uhr zu einer ökumenischen Andacht ein. Anschließend wollen wir bei heißen Getränken und guten Gesprächen verweilen. Bringt dazu bitte eine eigene Tasse mit.
Den digitalen Liedzettel für den Gottesdienst finden Sie hier zum downloaden:
Diesjährigen Zugverbindungen
Die Verteilung des Friedenslichtes durch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder von DPSG und VCP erfolgt am 14. Dezember entlang folgender Zugstrecken
(angegeben sind die Abfahrtszeiten, seien Sie daher bitte einige Minuten früher vor Ort)
| Fulda – Grünberg HLB RB 45 (29364) – HLB | |
| 15:33 | Fulda |
| 15:42 | Oberbimbach |
| 15:47 | Großenlüder |
| 15:53 | Bad Salzschlirf |
| 15:56 | Angersbach |
| 16:05 | Lauterbach (Hess)Nord |
| 16:19 | Alsfeld (Oberhess) |
| 16:25 | Zell-Romrod |
| 16:33 | Ehringshausen (Oberhess) |
| 16:37 | Burg-u. Nieder Gemünden |
| 16:46 | Mücke (Hess) |
| 16:51 | Grünberg (Oberhess) |
| Fulda – Kassel Hauptbahnhof RB 5 (24230) – Cantus | |
| 15:20 | Fulda |
| 15:31 | Hünfeld |
| 15:34 | Burghaun (Hünfeld) |
| 15:39 | Haunetal-Neukirchen |
| 15:48 | Bad Hersfeld |
| 15:51 | Ludwigsau-Friedlos |
| 15:59 | Bebra |
| 16:02 | Lispenhausen |
| 16:05 | Rotenburg a.d. Fulda |
| 16:11 | Heinebach |
| 16:14 | Altmorschen |
| 16:18 | Malsfeld-Beiseförth |
| 16:21 | Malsfeld |
| 16:24 | Melsungen |
| 16:33 | Guxhagen |
| 16:43 | Kassel-Wilhelmshöhe |
| 16:47 | Kassel Hbf |
| Fulda – Gersfeld HLB RB 52 (29461) – HLB | |
| 15:20 | Fulda |
| 15:29 | Eichenzell |
| 15:32 | Welkers |
| 15:35 | Rönshausen |
| 15:41 | Lütter |
| 15:45 | Ried |
| 15:48 | Schmalnau |
| 15:52 | Hettenhausen |
| 15:56 | Altenfeld (Rhön) |
| 16:02 | Gersfeld (Rhön) |
| Fulda – Hanau RE 50 (4529) – DB Regio | |
| 16:12 | Fulda |
| 16:26 | Neuhof (Kr Fulda) |
| 16:30 | Flieden |
| 16:37 | Schlüchtern |
| 16:42 | Steinau (Straße) |
| 16:47 | Bad Soden-Salmünster |
| 16:52 | Wächtersbach |
| 16:59 | Gelnhausen |
| 17:07 | Langenselbold |
| 17:13 | Hanau Hbf |
| Bebra – Witzenhausen Nord RB 87 (24084)/RB 87 (24084) & RB 83 (24027) – Cantus | |
| 16:08 | Bebra |
| 16:21 | Sontra |
| 16:28 | Wehretal-Reichensachsen |
| 16:33 | Eschwege-Niederhone |
| 16:36 | Eschwege(Umstieg) |
| 17:05 | Eschwege (RB 87 nach Göttingen) |
| 17:08 | Eschwege-Niederhone |
| 17:16 | Bad Sooden-Allendorf |
| 17:28 | Eichenberg (Umstieg) |
| 17:33 | ab Eichenberg (RB 83 nach Kassel HBF) |
| 17:37 | Witzenhausen Nord |
| Kassel Hauptbahnhof – Marburg RE98 (15015) – HLB | |
| 17:05 | Kassel Hauptbahnhof |
| 17:10 | Kassel-Wilhelmshöhe |
| 17:17 | Baunatal-Guntershausen |
| 17:21 | Edermünde-Grifte |
| 17:24 | Felsberg-Wolfershausen |
| 17:27 | Felsberg-Altenbrunslar |
| 17:31 | Felsberg-Gensungen |
| 17:36 | Wabern (Bz Kassel) |
| 17:40 | Singlis |
| 17:44 | Borken (Hess) |
| 17:49 | Zimmersrode |
| 17:53 | Schlierbach (Schwalm-Eder-Kr.) |
| 17:59 | Treysa |
| 18:04 | Schwalmstadt-Wiera |
| 18:07 | Neustadt (Kr Marburg) |
| 18:23 | Stadtallendorf |
| 18:28 | Kirchhain (Bz Kassel) |
| 18:38 | Marburg (Lahn) |
| Kassel HBF – Hann Münden RB 83 (24026) – Cantus | |
| 17:46 | Kassel HBF |
| 17:50 | Vellmar-Niedervellmar |
| 17:53 | Fuldatal-Ihringshausen |
| 17:59 | Speele |
| 18:05 | Hann Münden |
| Kassel Wilhelmshöhe – Wolfhagen RB 4 (23025) – DB RegioNetz Kurhessenbahn | |
| 17:39 | Kassel Wilhelmshöhe |
| 17:46 | Vellmar-Obervellmar |
| 17:53 | Ahnatal-Weimar |
| 18:02 | Zierenberg |
| 18:12 | Wolfhagen |

